Naomi Nota

Naomi ist Doktorandin in der Communication in Social Interaction (“Kommunikation in sozialer Interaktion”) Gruppe am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik und dem Donders-Zentrum. Sie wuchs in Frankreich auf und studierte Sprachwissenschaften in Leiden. Nach einjähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut begann sie 2019 mit ihrer Promotion.

Sie untersucht, wie Körpersprache (zum Beispiel Blickrichtung, Gesichtsausdruck und Gesten) die Sprachverarbeitung beeinflusst. Ihr Ziel ist es, die größeren Zusammenhänge der menschlichen Sprachverarbeitung im Kontext von Gesprächen und nonverbaler Kommunikation zu erforschen.

Naomi liebt es zu zeichnen und ist gern draußen, zum Beispiel beim Klettern (obwohl das in den Niederlanden eher drinnen als draußen stattfindet).


Über das kreieren von Androiden die von elektrischen Schafen träumen

Wir schreiben das Jahr 2049. Wir koexistieren inzwischen mit künstlicher Intelligenz. Menschenähnliche  Agent*Innen sind vollständig in unserer Gesellschaft integriert und haben alltägliche Jobs. Sowohl ihr Verhalten als auch ihr Aussehen ist völlig menschlich. Wie in dem dystopische Film ‘Blade Runner’, der von Philip K. Dicks Roman ‘Träumen Androide von elektronischen Schafen’ oder in der jüngsten TV-Serie ‘Westworld’  können Humanoide alle äußerlichen Erscheinungen annehmen, welche wir normalerweise einem tatsächlichen Bewusstsein zuschreiben, und sich dabei seiner/ihrer selbst bewusst sind. Mit anderen Worten, wir haben den Zeitpunkt erreicht, an dem das technologische Wachstum unkontrollierbar und irreversibel wird und zu unvorhersehbaren Veränderungen der menschlichen Zivilisation führt. 


Auch schon rausgezoomt während des Videoanrufs?

Stell dir vor, dein Bildschirm friert ein und deine Freunde oder Kollegen klingen plötzlich wie Roboter. Du möchtest reden, bist dir aber nicht sicher wann du anfangen kannst, ohne jemanden zu unterbrechen. Es wird unbehaglich still. Dein Bildschirm wird schwarz.