Francesca Carota

Francesca interessiert sich für die Abbildung von Bedeutung in linguistische Strukturen und für die zugrundeliegenden neuronalen Repräsentationen innerhalb spezialisierter Gehirnnetzwerke. In welchem Ausmaß repräsentiert unser Gehirn abstrakte, linguistische Symbole (e.g., Wörter, Sätze, Diskurs) im Zusammenhang mit sensorischen, motorischen und emotionalen Informationen, die aus unserer Wahrnehmung und Interaktion mit der Welt stammen?

Mit ihrem Hintergrund in Computational Linguistics und alten Sprachen, zum Beispiel Sanskrit, versteht sie Sprache als eine Art mathematische Poesie, die sprachübergreifend und interdisziplinär erforscht werden muss. Sie vereint computerbasierte, Korpus, und behaviorale Methoden mit Neuroimaging Verfahren um die linguistischen Muster mit Hirnaktivität zu vergleichen und aufzudecken, wie wir in der Lage sind einander zu verstehen wenn wir kommunizieren.

Nach ihrem Doktorstudium in Italien, arbeitete sie in Frankreich, an der Cambridge Universität, an der Freien und der Humboldt Universität in Berlin. Jetzt ist sie Teil der Forschungsgruppen Neural Dynamics of Speech Production und Neurobiology of Language am MPI in Nijmegen.

Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten mit Reisen, Trekken, Malen und Zeichnen.


Neue COVID-19 inspirierte Wörter als soziale Antikörper für unser Gehirn

Wenn wir unerwartete Veränderungen in unserer Umwelt erleben, so wie es in der heutigen Pandemie der Fall ist, passt sich unser Sprachsystem an diese Herausforderung an um diese neue Realität auszudrücken. Wie? Durch das Schmieden neuer Wörter! Lasst uns hier herausfinden, wie dies genau geschieht, indem wir uns einen unserer kräftigsten Motoren anschauen, auf den wir uns verlassen: unser Gehirn.