Cecilia Hustá

Cecilia ist Doktorandin in der Abteilung Psychologie der Sprache am MPI, wo sie die Interaktion von Sprachwahrnehmung und Sprachproduktion untersucht. In ihrer Forschung sucht sie verschiedene Ansätze, elektrophysiologische (EEG) Signaturen der Sprachplanung bei der Sprachwahrnehmung zu finden.

Bevor sie nach Nijmegen gekommen ist, hat Cecilia ihr Masterstudium in Cognitive Neuroscience und Bachelorstudium in Psychologie an der Universität in Groningen absolviert.

Vor dem Erforschen niederländischer Universitäten und Forschungsinstituten, lebte Cecilia in Litauen und in der Slowakei, wo sie ursprünglich herkommt.

Außerhalb vom MPI, liebt Cecilia Squash, Wandern und Klettern. Für sie ist eine hügelige Wanderung oder ein Kletterort der Höhepunkt einer jeden Reise. Wenn es wetterbedingt nicht möglich ist die Gegend zu erkunden spielt sie gerne Brettspiele oder malt gerne.


In der virtuellen Welt kommunizieren lernen

Die Zeit vor dem Bildschirm spielt im Alltag von Kindern eine immer größere Rolle. Mit der schnellen Entwicklung von Technologie verbringen Kinder nicht nur Zeit am Fernseher und mit Videospielen, sondern auch ursprünglich persönliche Interaktionen, besonders in internationalen Familien, werden durch virtuelle Kommunikation ersetzt. Die Corona Pandemie steigerte den Bedarf an Videoanrufen um mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben umso mehr. Für meine Tochter und mich wurden Videoanrufe mit der Familie zur täglichen Routine, sodass ich begann mich zu fragen welche Rolle diese Technologie für ihre Sprachentwicklung spielt.